Kosten für ein eigenes Logo-Design:

Wer die Lizenzkosten für professionelle Grafikprogramme wie Adobe Illustrator oder Photoshop scheut, die immerhin bei rund 50 € pro Monat liegen, kann auf kostenlose Grafikprogramme ausweichen, die auf jedem PC, Mac oder Mobilgerät zu finden sind. Alternativ gibt es auch Online-Designprogramme.

Bei DIY-Logos (kurz für „do it yourself“) liegen die Kosten in der eigenen Zeit. Aber ohne grafische Vorkenntnisse ist es nicht einfach, ein Logo zu entwickeln, das Kunden ernst nehmen. Schlecht gestaltete Logos können kontraproduktiv sein und Ihrer Firma Schaden zufügen.

Vor- und Nachteile eines DIY-Logos:

Vorteile
  • Geringe bis null Kosten.
  • Logo kann online oder offline erstellt werden – je nach Präferenz.
  • Volle Kontrolle über das Logo-Design.
  • Designänderungen können jederzeit schnell durchgeführt werden.
Nachteile
  • Designkenntnisse erforderlich, um zu verstehen, was ein gutes Logo auszeichnet.
  • Grundkenntnisse in einer Designsoftware erforderlich.

Kosten für Logovorlagen:

Logovorlagen sind in der Regel günstig und manche Templates gibt es sogar gratis. Die kostenpflichtigen Optionen fangen bei rund 20 € an. Der Vorteil von Logovorlagen liegt auf der Hand: Der Zeitaufwand ist minimal und die Preise sind überschaubar. Trotzdem ist grafisches Grundwissen erforderlich. Denn um das Logo an Ihre Bedürfnisse anzupassen, brauchen Sie ein Designprogramm.

Ein Nachteil von Logovorlagen ist, dass sich andere Firmen für die gleiche Vorlage entscheiden könnten und es somit an der Einzigartigkeit fehlt, wenn ähnliche Designs wie das eigene auf dem Markt sind.

Vor- und Nachteile von Logovorlagen:

Vorteile
  • Vorlagen sind – je nach Anbieter – entweder kostenlos oder zu geringen Kosten erhältlich.
  • Vorlagen können angepasst werden.
  • Keine Designkenntnisse erforderlich.
Nachteile
  • Fehlende Einzigartigkeit.
  • Designsoftware erforderlich, um manche Logovorlagen anzupassen.

Kosten für Logo-Generator:

Wer keine grafischen Vorkenntnisse hat und kein Geld für Softwarelizenzen ausgeben will, ist gut mit einem Online-Logo-Generator beraten. Es gibt Anbieter wie Zarla, die einen kostenlosen Logo-Service inklusive Gratis-Downloads bieten und auf moderner Technologie für künstliche Intelligenz basieren. Dementsprechend hoch ist die Qualität der zahlreichen Designvorlagen, die ohne grafische Vorkenntnisse angepasst werden können.

Andere Anbieter berechnen zwar nichts für die Nutzung des Logo-Generators, aber verlangen eine Downloadgebühr. Die Kosten variieren und liegen im Schnitt zwischen 10 € und 20 €. Logo-Generatoren bieten nur eine begrenzte Auswahl an Icons und Schriften, was sich auf die Kreativität und Einzigartigkeit eines Logos auswirken kann.

Vor- und Nachteile eines Logo-Generators:

Vorteile
  • Branchenspezifische Logo-Designs dank Künstlicher-Intelligenz-Technologie.
  • Logos können einfach von Anwendern bearbeitet werden.
  • Logo-Erstellung – je nach Anbieter gratis – ohne grafische Vorkenntnisse.
Nachteile
  • Fehlende Einzigartigkeit.
  • Begrenzte Auswahl an Icons und Schriften.

Kosten für einen virtuellen Marktplatz:

Wer trotz begrenztem Budget nicht auf Expertenhilfe verzichten will, kann auf einem virtuellen Marktplatz einen Freiberufler finden, der das Logo-Design übernimmt. Die Kosten variieren und hängen von der Komplexität des Projekts und der Erfahrung des Freelancers ab. Im Schnitt verlangt ein Grafikdesigner für ein Logo rund 700 € – inklusive Beratung, Kreation und Service. Manche Marktplätze unterstützen Kunden bei der Suche nach dem passenden Designer.

Zugegeben, Marktplätze sind teurer als andere Optionen, aber Sie haben die Chance, mit Fachleuten zu arbeiten. Wenn Sie diese Option in Betracht ziehen, sollten Sie Referenzen abfragen und in Erfahrung bringen, ob der Freelancer pro Stunde oder pro Projekt abrechnet. Das Besondere an virtuellen Marktplätzen ist, dass Sie Angebote einfach vergleichen können.

Vor- und Nachteile virtueller Marktplätze:

Vorteile
  • Einzigartigkeit des Logos.
  • Zusammenarbeit mit Designexperten.
  • Zahlungsabwicklung über manche Marktplätze, um beide Parteien zu schützen.
  • Vergleichbarkeit der Designportfolios, um besten Freelancer für das Projekt zu finden.
  • Designer führen erforderliche Logoanpassungen nach Rücksprache durch.
Nachteile
  • Marktplätze können zusätzlich zu den Kosten des Designers Gebühren verlangen.
  • Erfahrene Designer stellen höhere Honorare in Rechnung.

Kosten für einen Designwettbewerb:

Ein Designwettbewerb ist eine kreative Lösung, um den besten Designer für Ihr Wunschlogo zu finden. Die Kosten schwanken zwischen 100 € und 1.000 € und die Idee dahinter ist einfach, aber effizient: Sie veröffentlichen ein Logo-Briefing und fordern Designer auf, ihre Vorschläge einzureichen. Je höher das Preisgeld, desto attraktiver ist der Wettbewerb für gute Grafikdesigner.

Anhand der eingereichten Logovorschläge können Sie sich ein gutes Bild darüber verschaffen, wer Ihre Vorgaben am besten umgesetzt hat und den schönsten Entwurf wählen. Bis solche Wettbewerbe jedoch umgesetzt sind, können Wochen vergehen. Außerdem brauchen Sie eine geeignete Plattform, um den Wettbewerb auszuschreiben.

Vor- und Nachteile eines Designwettbewerbs:

Vorteile
  • Durchsicht mehrerer Designvorschläge, um das beste Logo zu wählen.
  • Überschaubare Einmalkosten in Form des Preisgelds.
  • Einzigartiges Logo-Design.
Nachteile
  • Um gute Designer zur Teilnahme zu motivieren, ist ein Preisgeld in adäquater Höhe erforderlich.
  • Durchführung und Auswertung des Wettbewerbs können Wochen in Anspruch nehmen.
  • Manche Logovorschläge inkludieren keine Logoänderungen oder -anpassungen.

Kosten für eine Designagentur:

Falls Sie für Ihr Logo-Design einen professionellen Full Service bevorzugen, dann sind Sie bei einer Designagentur gut aufgehoben. So ein Rundumangebot hat natürlich seinen Preis – 2.500 € für Beratung, Konzeption und Design sind gängige Honorare – falls der Designauftritt komplexer ist, können sogar Kosten von über 10.000 € anfallen.

Designagenturen sind eine gute Option für größere Unternehmen, die eine ausgefeilte Markenstrategie verfolgen und über größere Budgets als Selbstständige oder kleine Firmen verfügen. Mithilfe von Marktforschungen stellt die Designagentur sicher, dass das erstellte Logo einzigartig ist und die identifizierte Zielgruppe anspricht.

Vor- und Nachteile einer Designagentur:

Vorteile
  • Team erfahrener Grafikdesigner erstellt das Logo.
  • Durchführung von Marktanalysen, um sicherzustellen, dass das Logo die Zielgruppe anspricht.
  • Kunden erhalten Rundumpaket für Beratung, Kreation und Service.
Nachteile
  • Hohe Honorare im Vergleich zu anderen Optionen für eine Logoerstellung.
  • Je nach Vereinbarung können zusätzliche Kosten für Logoänderungen und -anpassungen anfallen.

FAQs:

Wie viel kostet ein Logo-Design?

Die Kosten variieren und hängen in erster Linie davon ab, ob Sie sich bei der Erstellung für einen Gratis-Logo-Generator, für ein eigenes Design, für einen Designwettbewerb oder für die Hilfe einer Designagentur entscheiden.

Was kostet ein Logo-Design im Schnitt?

Einfache Logo-Designvorlagen kosten im Schnitt zwischen 10 € und 20 €. Falls Sie ein Grafikprogramm verwenden, können Lizenzgebühren von rund 50 € im Monat anfallen. Es gibt aber auch tolle Logo-Generatoren. Achten Sie darauf, nicht in die Kostenfalle tappen. Ideal ist es, einen Anbieter wie Zarla zu finden, der nicht nur das Logo-Design, sondern auch den Download kostenlos anbietet. Bei Agenturen hingegen ist es aufgrund des Serviceangebots keine Seltenheit, dass 2.500 € und mehr in Rechnung gestellt werden.

Welche Kosten fallen bei Beauftragung eines freiberuflichen Grafikdesigners an?

Die Kosten hängen von der Erfahrung des Designers ab. Unerfahrene Designer bieten einfache Logo-Designs zum Teil bereits ab 50 € an, um einen Fuß in die Tür zu bekommen. Etablierte Grafiker hingegen verlangen im Schnitt 700 € für Beratung, Kreation und Service, vorausgesetzt das Designprojekt ist nicht allzu komplex.

Sind 500 € zu teuer für ein individuelles Logo-Design?

Auf den ersten Blick scheinen 500 € für ein individuelles Logo-Design, das nach Ihren Vorstellungen erstellt wurde, ein angemessener Preis zu sein. Allerdings hängt die Beantwortung dieser Frage auch davon ab, ob Logoanpassungen bzw. -änderungen im Preis enthalten sind, wie komplex das Logo-Briefing war und welche Dateitypen Ihnen zur Verfügung gestellt werden.

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